Auf einem realen Shopfloor läuft Industrie 4.0 auf eine einzige Änderung hinaus: Daten werden dort erfasst, wo und wann etwas passiert, einem Auftrag, einer Maschine und einem Bediener zugeordnet und für die Entscheidung genutzt, was als Nächstes geschieht. Meta Smart Factory deckt jeden Schritt mit einem eigenen Modul ab, von der Maschinenanbindung bis zum ERP. Ein Werk kann also mit einem Modul beginnen und das nächste hinzunehmen, sobald das erste im Alltag genutzt wird.
Sprechen Sie mit uns über Ihr WerkIndustrie 4.0 ist der Wechsel von Maschinen, die nichts melden, zu Maschinen, deren Daten eine Entscheidung auslösen. Ein Stillstand wird innerhalb von Sekunden über die SPS erkannt, der Bediener klassifiziert den Grund an der Maschine, solange die Ursache noch sichtbar ist, und das Planungssystem sieht, dass der Arbeitsgang nicht in seinem Zeitfenster fertig wird. Einen Papierauftrag durch ein PDF zu ersetzen, ist dieser Wechsel nicht. Er beginnt, wenn Daten strukturiert, mit Zeitstempel versehen und einem Auftrag, einer Maschine, einem Werkzeug und einem Bediener zugeordnet sind.
Die Schritte bauen aufeinander auf. Analytics und KI sind so viel wert wie die Daten darunter, deshalb zählt die Reihenfolge mehr als die Wahl des Werkzeugs. Industrie 4.0 und 5.0 auf dem Shopfloor erklärt die Ebenen ausführlicher.
Beginnen Sie mit einem Modul, einem klar benannten Problem und einem Bereich, etwa Maschinendaten an einer Engpasslinie oder Qualität an dem Arbeitsgang, an dem sich der Ausschuss sammelt. Das nächste Modul kommt dazu, sobald das erste in jeder Schicht genutzt wird. Niemand muss sich auf das komplette Paket festlegen, bevor überhaupt ein einziger Stillstandsgrund erfasst wurde.
Die Digitalisierungsbewertung bewertet neun Bereiche, von der Konnektivität bis zur Governance, und zeigt Ihre drei größten Lücken und einen ersten Schritt. Danach lässt sich jedes Modul in einem Proof of Concept an Ihren eigenen Daten testen, typischerweise 2 bis 12 Wochen je nach Produkt. Digitale Transformation als Frage der Reihenfolge beschreibt die Abfolge genauer.
Reine Digitalisierung ersetzt Papier durch eine Datei, und die Verzögerung bleibt. Industrie 4.0 beginnt, wenn die Daten strukturiert, mit Zeitstempel versehen und einem Auftrag, einer Maschine, einem Werkzeug und einem Bediener zugeordnet sind. Erst dann können Planung, Qualität oder Instandhaltung damit rechnen und darauf reagieren.
Nein. Maschinen mit SPS werden über native Treiber oder offene Protokolle gelesen. Maschinen ohne nutzbare SPS werden mit META Smart I/O angebunden, das die vorhandenen Lauf-, Takt- und Alarmsignale liest, oder mit KI-Kameras, wo es kein Signal gibt. Eine Presse, die seit Jahrzehnten läuft, und eine neue Linie können an dasselbe MES melden.
Meist mit Maschinendaten und MES an einer Engpasslinie, denn Planung, Qualitätsanalyse und KI hängen alle an den Ausführungsdaten. APS kommt, sobald das MES ihm Live-Rückmeldungen liefert, und KI-gestützte Qualitätsprognose, sobald Ausschuss mit Ursache an dem Arbeitsgang erfasst wird, an dem er entstanden ist.
Nein. Für SAP, Microsoft Dynamics, Oracle NetSuite und Odoo gibt es Standardkonnektoren, andere ERP-Systeme werden über REST-APIs oder Dateiaustausch angebunden. Die erste Phase ist rein lesend, bevor irgendetwas ins ERP zurückgeschrieben wird.
Beides. Sie läuft als geteiltes SaaS, als dedizierte Single-Tenant-Umgebung mit eigener VM und Datenbank oder On-Premise in Ihrem eigenen Rechenzentrum, und alle drei Varianten nutzen dieselbe Plattform. Gehostete Installationen laufen auf europäischer Cloud-Infrastruktur.